12.3.08

nomen est omen

"Nach dem Ende des Kalten Krieges war zunächst der Eindruck entstanden, dass dies vielleicht das Ende der Geschichte sei, wie ein japanischer Autor meinte." [Angela Merkel]
Hmm ... da hat uns die Sphinx auf der 41. Kommandeurtagung der Bundeswehr wieder ein schweres Rätsel aufgegeben. Wer war bloß dieser ominöse japanische Autor, der mit dem kalten Krieg auch jegliches weltpolitische Zeitgefühl schwinden sah? Francis Fukuyama, der 1992 das Buch "Das Ende der Geschichte" veröffentlichte, kann es nicht gewesen sein. Der ist nämlich US-Amerikaner, 1952 in Chicago geboren, Student in New York und Boston, in den 80er Jahren Mitglied im Planungsstab des US Außenministerium und heute Professor für Politikwissenschaft an der Washingtoner Johns Hopkins Universität.

Oder ist er vielleicht doch gemeint? Aus der Sicht eines Landes, in dem bis vor kurzem allein das Abstammungsprinzip über die Staatsangehörigkeit entschied, ist ja in gewisser Weise jeder Fukuyama ein Japaner. Egal, was im Pass steht.

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1 Comments:

Blogger presstige said...

Einbürgerungstest
Merkel, A.: Nicht Bestanden!

17/3/08 13:11  

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