27.9.06

die grenzen der globalisierung

Globalisierungstheoretiker gehen davon aus, dass die zunehmende internationale Verflechtung zu einer weltweiten Angleichung gesellschaftlicher, kultureller und politischer Werte und Einstellungen führt. Zumindest sollte das für Europa, Asien und Amerika - die drei großen Zentren der industrialisierten Welt - zutreffen. Erst durch die Globalisierung wurde Raider zu Twix.

Dass dies jedoch nicht zwangsläufig so sein muss und dass gerade das Epizentrum der Globalisierung, die USA, sich den Zwängen der Globalisierung erfolgreich entziehen können, zeigt ein Blick auf die aktuellen regionalen Titelblätter des Nachrichtenmagazins Newsweek:










Und hier die Titelblätter vor zwei Wochen:










[via Daniel Drezner und Crooked Timber]

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2 Comments:

Anonymous Dr. Ötker said...

Tja ... und die international aufgestellte Plattform "openBC" (BC für Business-Contact") heißt jetzt XING! und das ist chinesisch und bedeutet irgend was Positives. Begründung der Verantwortlichen: Ein weltweit gleich verständlicher Begriff musste her. Na, da freuen wir uns aber, das in der Welt 2.0 offenbar chinesisch die Weltsprache ist!

28/9/06 00:38  
Blogger la deutsche vita said...

Dabei wäre für openBC ja der weltweit leicht aussprechbare und auch durchaus ansprechende Name Raider frei gewesen ...

28/9/06 00:43  

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